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Analysebeispiel
Indirekte Interpretation
  • Die Indirekte Interpretation ist das methodische Herzstück unserer K.i.d.L. und damit unserer langjährigen Seminararbeit.

  • Mein sehr geschätzter Professor Gerhard Haas hat als junger Hochschullehrer durch Novalis und durch eine Tübinger Buchhändlerin den Weg zur "indirekten Gedichtinterpretation" entdeckt. Durch die Zusammenarbeit mit ihm bei Lehrerfortbildungen wurde ich inspiriert, mit Methoden der handlungs- und produktionsorientierten Literaturarbeit auch an Praxisprobleme heranzugehen.

  • In meiner 30-jährigen Praxis konnte ich feststellen, dass den angehenden Lehrerinnen und Lehrern deskriptives Dokumentieren und hermeneutisches Interpretieren für die Reflexion ihrer Praxis nicht ausreicht.

                    Sie benötigen zusätzlich

     

                                Verfahren zur indirekten Interpretation.

     

    Beispiele dafür sind die Analysetipps im Buch von Schwenk/Schwenk aber auch in der Website http://sites.google.com/site/praxisproblemeeberhardschwenk/  Wir gehen bei der indirekten Interpretation Umwege, z.B. über eine gegensätzliche Textproduktion.

     

    Neben den textproduktiven Verfahren spielen bekanntlich Spiel- und Simulationsstrategien (wie bei R.T. Hall) für das Sinnverstehen von Problemtexten eine große Rolle; es sind gleichfalls Umwege, die der Veranschaulichung von Fällen oder Problemen dienen.

     

    Schwenk/Schwenk zeigen in ihrem Buch mit mehreren Beispielen den Weg zur Visualisierung von Praxisproblemen auf, damit bedienen Sie im Sinne der multiplen Intelligenzen von Howard Gardner die visuell-räumliche Inzelligenz. Solche nicht-linguistischen Herangehensweisen sind sehr wichtig, denn eine einseitige Beanspruchung der linguistischen Intelligenz stünde einer stärkeren Verbreitung der pädagogischen Kasuistik eher im Wege. 

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    Gehen Sie bitte auch zum Analysebeispiel auf der untergeordneten Seite!

     

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    Haben Sie Appetit auf weitere Anregungen bekommen?

    Im Buch von Schwenk/Schwenk gibt es mehr davon!

     

    Ein Tipp für die Seminararbeit:

    Es lohnt sich die Präsentation von Praxisproblemen zu ritualisieren. Wenn Sie dabei einen Vorlesestuhl verwenden, wird dieser Akt zu einem Ereignis.

     

    © Eberhard Schwenk

     

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