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Mein sehr geschätzter Professor Gerhard Haas hat als junger Hochschullehrer durch Novalis und durch eine Tübinger Buchhändlerin den Weg zur "indirekten Gedichtinterpretation" entdeckt. Durch die Zusammenarbeit mit ihm bei Lehrerfortbildungen wurde ich inspiriert, mit Methoden der handlungs- und produktionsorientierten Literaturarbeit auch an Praxisprobleme heranzugehen.
In meiner langjährigen Praxis konnte ich feststellen, dass den angehenden Lehrern deskriptives Dokumentieren und hermeneutisches Interpretieren für die Reflexion ihrer Praxis nicht ausreicht.
Sie benötigen zusätzlich
Verfahren zur indirekten Interpretation.
Beispiele dafür sind die Analysetipps im Buch von Schwenk/Schwenk aber auch in der Website http://sites.google.com/site/praxisproblemeeberhardschwenk/ , dort geht die indirekte Interpretation den Umweg über eine gegensätzliche Textproduktion.
Neben den textproduktiven Verfahren spielen bekanntlich Spiel- und Simulationsstrategien (wie bei R.T. Hall) für das Sinnverstehen von Problemtexten eine große Rolle; es sind gleichfalls Umwege, die der Veranschaulichung von Fällen oder Problemen dienen.
Haben Sie Appetit auf weitere Anregungen bekommen?
Im Buch von Schwenk/Schwenk gibt es mehr davon!
Ein Tipp für die Seminararbeit:
Es lohnt sich die Präsentation von Praxisproblemen zu ritualisieren. Wenn Sie dabei einen Vorlesestuhl verwenden, wird dieser Akt zu einem Ereignis. Auf der Fotoseite finden Sie einen gestalteten Vorlesestuhl.
© Eberhard Schwenk
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